Sevilla 2017 - Un mes en Sevilla

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Einen vollen Monat ohne eine einzige Wolke am Himmel -So stellt man sich den Süden von Spanien vor und ich kann euch sagen, genau so ist dieser!

Mein Traum das Erasmus Praktikum in Spanien zu verbringen, ging mit der großen Unterstützung von Frau Senftleben in Erfüllung.

Angekommen in Sevilla, wurde ich von einer sehr lieben Rentnerin namens Carla am Flughafen abgeholt. Hier fing die sprachliche Herausforderung auch schon an, denn die Sevillaner haben einen sehr starken spanischen Akzent. So kommt es gerne mal vor, dass das ein oder andere „s“ in einem Wort vergessen wird. Aus „Buenas Días“ wird zum Beispiel nur „buena“.
Carla hat mich direkt zum Apartment gebracht, in welchem ich direkt mein ebenso deutschen Mitbewohner Valentino kennengelernt habe. Nachdem ich meine Koffer in mein Zimmer gebrachte, gingen wir beiden los und haben die ersten Eindrücke von Sevilla gesammelt. Da sich das Apartment direkt in der Stadt befunden hat, war es kein Problem in nur wenigen Minuten zu den schönsten Sehenswürdigkeiten zu gelangen.

Ich habe mich sofort in die Stadt mit den vielen kleinen, bunten Gässchen verliebt. Sevilla kam mir sofort viel kultureller vor, als eine spanische Stadt am Meer. Somit war der erste Tag richtig aufregend.

Aufregend ging es in der ersten Praktikumswoche weiter. Am Plaza Nueva habe ich meinen Betreuer Àlvaro von der Agentur Incoma getroffen. Wir gingen direkt in die Agentur und er hat mir wichtige Dinge zum Ablauf der vier Wochen erzählt. Danach liefen wir weiter zu meiner Praktikumsstelle, welche sich downtown Sevilla befand – auf der Alameda de Hercules. So war ich sehr positiv überrascht über das Hotel in dem ich an der Rezeption arbeiten werde. Es war modern, hell und meine Arbeitskollegen schienen freundlich und hilfsbereit zu sein. Nachdem ich mich vorgestellt hatte, hatte ich den restlichen Tag frei, bis die Sprachschule anfing.

So schön die Stadt und auch die Praktikumsstelle waren, habe ich sehr schnell bemerkt, dass nicht sehr viele Erasmus-Stipendiaten in der Stadt waren. Denn in der Sprachschule war ich die einzige. Meine Sprachlehrerin hat mir erklärt, dass die meisten jungen Einheimischen sich am Strand aufhielten, da es in Sevilla viel zu heiß über den Hochsommer sei. Sehr schlimm fand ich dies allerdings nicht und ich habe mich mit der Situation „nicht viele Leute kennenzulernen“ schnell zurechtgefunden. Nach vier Stunden Sprachschule, ging es weiter mit der Stadtführung. Diese hat ebenfalls meine Sprachlehrerin mit mir gemacht. Zu zweit hatte ich so nicht nur privaten Spanischunterricht, sondern komischerweise auch eine private Stadtrundführung.

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Am Tag darauf fing dann mein erster Arbeitstag im Hotel an. Neben dem Tagesgeschäft wie Check-Ins und Check-Outs, war ich daran beteiligt ein Corporate Design aufzubauen. Allerdings im Rahmen eines Dossiers. Bilder vom Hotel (Zimmer, Außenbereich, Rezeption) habe ich ebenso neu aufgenommen und für das Dossier verwendet. Dies habe ich bevorzugt auf Englisch geschrieben. Bei der Übersetzung in Spanisch hat mir gegen Ende des Praktikums mein Arbeitskollege geholfen.
Des Weiteren war ich dafür verantwortlich Kundenanfragen zu beantworten und große Reiseveranstalter aus Deutschland wie reisen.de und weg.de anzurufen, um bei diesen nach einer Kooperation anzufragen. Mit der Arbeit im Hotel kam ich gut zurecht.
Da das Hotel preiswert und schön war, habe ich es meiner Freundin aus München empfohlen. Sie kam mich dann spontan besuchen und hat dort übernachtet. Fasziniert von dieser spanischen Stadt kam nach meiner Empfehlung auch ein weiterer Freund aus Amerika zu Besuch.

Dabei wird man etwas stolz die Straßen, Restaurants und Sehenswürdigkeiten einer bisher fremden Stadt den Freunden zu zeigen.

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Zum Schluss hatte ich noch ein Wochenende Zeit, um in eine andere Stadt zu fahren. Also ging ich nach Malaga. Dort war dann unerwartet eines der größten Feste von Spanien, die „Feria de Malaga“.
Über Couchsurfing habe ich am Abend eine Norwegerin kennengelernt, die eine vier wöchige Rundreise in Spanien gemacht hat. Mit ihr war ich am nächsten Tag am Strand und kurz danach ging es wieder zurück nach Sevilla.
Ein Tag später war mein Rückflug. Zack, waren die vier Wochen wie im Flug vorbei.

– Die bisher sonnigsten und wärmsten vier Wochen meines Lebens.

Hasta luego, Sevilla!

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